Banner

SpG City 76/Schönow  – Victoria Templin A2 3:5 (1:3)

In einer spannenden Begegnung verlor die SpG City 76/Schönow zwar gegen Victoria Templin A2 mit 3:5 (1:3), konnte aber erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Der Vorjahresvierte in der Landesklasse C trat als homogenes Team auf, das von  der neuformierten Vertretung von City/Schönow voll gefordert wurde.

Leider aber nicht von der ersten Minute an. Man wirkte etwas schläfrig. Quasi der erste Schuss von Simon Michaels – noch abgewehrt – wurde vom herausragenden Toni Anders im  Nachsetzen verwandelt. Anders letztjähriger Torbester in der Landesklasse war dann auch in der Folge einfach nur selten in den Griff zu bekommen. Doch der Freistoß in der 5.von Justin Zick auf Lukas Mantik mit dessen guter Chance war schon das erste Hallo-Wach-Erlebnis. Eine Minute später war Mantiks  Pass auf Henrik Engelmann der Türöffner zum 1:1 Ausgleich durch Engelmann. In der 9. Minute jedoch nach einer Templiner Ecke wurde Lukas Pohlmann sträflich frei gelassen, dessen  Distanzschuss landete zum 1:2 im Tor des machtlosen Calvin Klein. Die Gäste waren auch in der Folgezeit einfach bissiger  und setzten unsere Deckung und den bravourös haltenden  Klein mehr und mehr unter Druck: Jaskarin Deep ließ zwei Mann  aussteigen, danach zwingt Joan Völker Klein zu einer prächtigen Parade, in der 24.passte Pohlmann auf Anders, der an Klein erneut scheiterte. In der 26. Minute ließ sich Justin Meyer auf der rechten  Seite von Michaelis regelrecht verladen, davon profitierte Anders, der den Ball zum 1:3 nutzte. Nach diesem Tor bekam aber  die SpG das Spiel auch optisch besser in Griff und auch Chancen wurden erarbeitet. Jakob Nawrocki ließ sich endlich sehen und spielte sich mit Engelmann und Purath gefährlich an das Templiner Tor heran. Einer guten Szene von Purath mit Fernschuss in der 34.Minute folgten in der 40. zwei weitere durch Engelmann und Basir Absar.

Dennoch auch in der zweiten Hälfte waren es  wieder die Templiner, die drängten und von der zu locker agierenden Deckung der Gastgeber begünstigt zu Chancen kamen. Klein riskierte Kopf und Kragen, wurde auch böse gefoult, was jedoch  der ansonsten gut amtierende Gerald Kistel nicht mit Gelb  ahndete. Nach dieser Szene übernahm aber City/Schönow  zunehmend das Zepter. Nach einem sehr gutem Angriffsversuch von Nawrocki und Mantik drang dieser mit Power in den Templiner Strafraum ein. Strafstoß in der 55.Minute – Engelmann trat an und haute den Ball übers Tor. Doch es ging weiter: Mohammad Hosene schickte Nawrocki steil (56.); ein Freistoß von Mantik pfiff am Tor vorbei (65.) und schließlich das 2:3 (66.) von Purath nach  Vorarbeit von Absar und dem nimmermüden Nawrocki. Doch dauerte nur bis zur 70. – Michaelis steckte auf Anders durch. Bei diesem 2:4 sah die Deckung nicht eben gut aus. Drei Minuten später landete Purath  seinen zweiten Treffer. Sein  Freistoß wurde dabei von einem Templiner Schopf noch abgelenkt. Die Hoffnung blieb damit erhalten. Aber Templin konterte immer wieder das gute Spiel des Gastgebers aus. In der 82. bekam  Klein noch gerade die Fingerspitzen an einen platzierten Freistoß. Beim 3:5 von Ahmed Muse war er machtlos. Der Widerstand der jungen Truppe von Coach Axel Schmidt war damit gebrochen.

Sie hatte den Templinern einen großartigen Fight geliefert und sie wird bei der entsprechenden Einstellung weiter ganz oben  mitspielen.