Banner

 

 

SENIOREN: VfL Vierraden – FSV City 76 Schwedt  0:0 – HERREN: UM Wilmersdorf – FSV City 76 Schwedt 1:1(0:1)

SENIOREN:

Beide Männer-Teams blieben bei ihren Spielen unter ihren Möglichkeiten. Die Senioren hätten mit einem Sieg noch an Borussia Criewen vorbei gehen können. Schon in der 5.spielte J. Rinkau einen feinen Pass auf seinen Junior, der aber ihn nicht verwerten konnte. Dem von Müller eingeleiteten Angriff(16.) mit der anschließenden Gollnow-Eingabe war auch kein Glück beschieden. Kletschkowski und Kaiser scheiterten(23.) ebenso wie  J. Rinkau und Schulz, dessen Schuss eine Beute des Torwarts Humberdos wurde(25.). In der 29. und 34. kombinierten sich Kletschkowski, Schulz und Rinkau durch. Beim ersten Versuch legte Rinkau jun. den Ball knapp am Tor vorbei. Auch ein Distanzschuss von Müller aus 30m verfehlte nur knapp sein Ziel(37.).

Dass die Vierradener zwischendurch nicht die Füße still hielten, soll jedoch nicht unter den Tisch fallen. Aber Charles war ein sicherer Rückhalt – schon in der 4. Und 16. gegen die Vierradener Hentschel (aus Nahdistanz) Witt (Fernschuss). In der 18. klatschte der Ball von Schwarz an den Außenpfosten. Die Verteidigung stand sicher, wenn nicht spielerisch, dann eben wie der zuverlässige Krüger, der in der 38. rustikal zur Ecke klärte.

In der zweiten Hälfte hatten wir kurzeitig einen kräftigen Regenguss, der aber kaum Schuld an der zunehmenden Harmlosigkeit unseres Spiels gehabt haben dürfte. In der Tat, beide Teams hatten nichts mehr zum Zusetzen. Zwei Schulz-Freistöße (72.und 74.) auf einen unsicheren Keeper – das war´s. Unter dem Strich stehen eine recht gute erste Serie und eine verkorkste Rückrunde, die aber von der spielerischen Seite weniger offen ließ als die Chancenauswertung.

 

MÄNNER:

Ein ähnliches Bild bot die Erste in Wilmersdorf. Schon vor dem Spiel war natürlich klar, dass eine Rettung vor dem Abstieg aufgrund des 4:2 Erfolgs vom AFC II gegen Golmitz aus eigener Kraft nicht möglich war. Am Ende hatte man die Klasse aber trotzdem gehalten. Wie auch immer die Abstiegsreglungen beschaffen waren, mit Gramzows Sieg gab es keinen Absteiger aus der Landesklasse in die UM-Liga, somit City gerettet.

Trotzdem zeigte das Team eine gute Einsatzbereitschaft, keiner ließ sich hängen. Und die erste Hälfte war nicht das Schlechteste dieser Saison. Granzow zeigte sich schon mit seinem ersten Schuss in der 3.Minute nach langer Pause erstaunlich spielfreudig. Gerlach mit herrlichem Diagonalpass und anschließender Dublette mit Granzow besorgte das  1:0 (7.). Der frühen Führung folgten weiter gute Spielzüge. Schiemann, die Zuverlässigkeit in Person, zog immer wieder über links an, seine Eingabe in der 10. gut, aber ohne Abnehmer. Natürlich immer wieder Mantik, nach einer guten Szene in der 13. mit Granzow erreichte ihn dessen Pass, leider verzog er aus sicherer Position. In der 21. drehte auch Oldie Obert auf, sein Zuspiel fand einen jederzeit fleißigen Gerlach, der traute sich aber nicht gleich abzuziehen(21.) Einen Freistoß von Obert jagte Granzow aus vollem Lauf vorbei.

In der zweiten Hälfte spielte City dann so richtig bergauf auf dem gewöhnungsbedürftigen Platz. Und  ss ging dem Team so langsam aber sicher die Luft aus. Kollektives Versagen in der Abwehr führte schon in der 49. zum 1:1 durch Spann. Nach seiner Verletzung in der 50. musste Mantik, unser Allrounder, sich sichtbar einschränken. So kam die große Zeit für Wilmersdorf. Bis zur 70. Minute dominierten sie uns und hatten Chancen in Fülle: 53.einen langen Abschlag wuchtete T.Sobzig übers Tor, 56. Mecklenburg, wieder ein guter letzter Mann, holt den Schuss von Stefan aus dem Dreiangel und in der 57. Hildebrandt freistehend zog am Tor vorbei. Das waren noch nicht einmal alle Möglichkeiten. Nach dieser Drangperiode fingen sich  aber unsere Spieler wieder. In der 69. Konnten Gerlach und Mantik nicht erfolgreich abschließen. In der 74. Minute nahm Schiemann einen Einwurf von Granzow direkt, unklar, ob da eine Wilmersdorfer Hand im Strafraum noch im Spiel war. Die Flanke von Baufeld verfehlte Gerlach und das Zuspiel von Shokrpoor köpfte er weit übers Tor. Dann wurde in der 78.Minute Shokrpoor klar im Strafraum von den Beinen geholt. Ohne Gelb zu zeigen, verlegte der Unparteische den Tatort nach außerhalb. Leider nicht die  einzige strittige Entscheidung in HZ 2 von SR Thieme, der in der ersten Hälfte eine tadellose Leistung gezeigt hatte. In der 86. traf zu allem Unglück  Shokrpoor nur den Pfosten. Am Ende war es ein Spiel, was so richtig zur Saison passte.

Wir wünschen allen Spielern eine erholsame Sommerpause und freuen uns auf eine neue erfolgreiche Saison.

 

Angermünder FC – FSV City Schwedt 2:3(1:1)

Die Vorzeichen schienen alles andere als günstig für die Mannen um Kapitän J.Rinkau und Coach Kletschowski: Die letzten 6 Spiele gingen allesamt verloren. Und das mit einem Torverhältnis von 6:30. Wohinter sich die mangelhafte Deckungsarbeit und die Probleme in den Schlussminuten verborgen haben.  Aber es waren gerade in der Partie gegen Casekow/Schönow auch positive Ansätze im Offensivspiel zu entdecken.

Schon in den ersten Minuten war erkennbar, dass das Team an die Tugenden der letzten Spiele anknüpfen wollte. So kamen wir  zunächst über die linke Seite. In der 6. Minute versuchte Appetz es mit einem Fernschuss. Dann in der 9.Minute war der quirlige und laufstarke Schulz unterwegs, sein Abspiel erreichte J. Rinkau, der allerdings das Leder unglücklich verstolperte. In der 19.Minute hatte Angermünde eine echte Großchance, die allerdings Dreydorff in tollem Stil vereitelte. Im Konter kam Kletschkowski aus dem Mittelfeld, Schulz konnte das Leder nicht voll erwischen, so dass Keeper Reedepenning Sieger blieb. Das Spiel wogte hin und her, nach City-Foul an der Strafraumgrenze (19.) setzte Krause den Freistoß in die Maschen – schwer haltbar für Dreydorff, übereinstimmender Kommentar seiner Kollegen.

Doch in der 24. raffte sich Appetz zu einem 50m-Solo quer über den Platz auf, leider ohne passendes Zuspiel. In der 30.Minute wurde Schulz im Strafraum zwar noch geblockt, aber N.Rinkau war für den 1:1 Ausgleich zur Stelle. Die erneute Führung für den AFC lag  dann in der 40.Minute in der Luft. Das Spiel hatte schon  vorher an Brisanz zugenommen. Sich mit SR Schrödter auch verbal anzulegen, war sicher nicht die beste Idee. Das Resultat waren drei Gelbe von der 35.bis zur 38. Minute*. Doch zurück zur 40. Minute. Müller hielt im Strafraum stehend einen scharfen Schuss des AFC mit der Hand auf – Strafstoß! Bei diesem relativ schwach geschossenen Elfer lag unser Keeper schließlich sicher auf dem Ball. Eine gute erste Halbzeit war dadurch gerettet.

Die zweite Halbzeit war noch sehr jung, als sich N. Rinkau auf der linken Flanke durchsetzte, seine Eingabe erreichte J.Rinkau, der abgezockt noch mit zwei, drei eleganten Bewegungen sich die Ecke zum 1:2(43.) aussuchte. Eine  echte Vater-und Sohn-Doublette. Doch der AFC hatte noch nicht aufgegeben. Das Glück stand Dreydorff beiseite, als nach einem Pfostenschuss der Gastgeber(48.) der Ball direkt in seine Arme sprang und bei der Ecke in der 49.  hütete er das Tor umsichtig. In der 53. Minute  jedoch die Vorentscheidung zu Citys Gunsten. Appetz schickte Schulz auf die Reise, der  mit seiner Eingabe N. Rinkau fand, der ähnlich cool wie der Senior zum 1:3 einnetzte.

Was kam danach? Das wechselvolle Spiel hielt an. Noch einmal drohte das Spiel zu kippen. Zentral an der Strafraumgrenze zog ein Angermünder ein Foul – richtige Entscheidung: Freistoß. Eitner zirkelte die Kugel unhaltbar ins linke Toreck (59.). Die letzten 20  Minuten gehörten den Angermündern, aber es war keine unkontrollierte Abwehrschlacht wie schon manches Mal zuvor. Unsere Abwehrreihe mit Appetz, Eckner und Wiese mit Müller davor stand und alle Teammitglieder von Utess bis Müller waren bis zum Ende lauf-und einsatzbereit. So konnte die Mannschaft sich mit Recht über den ersten Sieg in der Rückrunde freuen.

*ANMERKUNG: Die Minutenangaben für Tor 2 und 3 bei fussball.de können nicht stimmen.

Nachtrag vom Mittwoch vor den heutigen Freitagsspielen
FSV City 76 Schwedt – FC Schwedt 02 1:5 (1:3)
Der für die Erste reaktivierte Pohlmann brach für den FC erst in der 24.Minute per Fernschuss den Bann, wurde allerdings begünstigt durch einen Torwartfehler. In der 30. baute Papendorf mit seinem 0:2 die Führung aus. Der dominante FC verteidigte sehr hoch. Räume boten sich an. Appetz nahm sich ein Herz und zog durch – 1:2. In der 39. wurde Keeper Dreydorff überflankt und Riebe, der erfolgreiche F-Juniorentrainer, stellte das Halbzeitergebnis auf 1:3.

Auch in der zweiten Hälfte hielt City sich durchaus achtbar. So zog Appetz wieder von der Mittellinie Richtung FC-Tor. Auch ein Routiner wie Duckert hatte gegen den rund 20Jahre jüngeren Appetz keine Chance, der aber den Ball übers Tor wuchtete. Dieser Altersunterschied war allerdings nicht typisch, eher war es beim Großteil der Spieler umgekehrt. Fast im Gegenzug schickte Schmidt mit einem 30m Pass Reusch in Position, das 1:4 (52.) war perfekt. Die offenen Räume für City waren weiter vorhanden, ohne dass diese genutzt werden konnten. Stattdessen setzte Prechtl mit dem 1:5 noch einen drauf.

In dem fairen Spiel gab es durch den insgesamt überzeugenden SR Martini nur eine Gelbe.
Für unsere Senioren war es kein so schlechter Auftakt der Englischen Woche, als es dass Ergebnis aussagt, muss sich allerdings heute in Angermünde auf einen kämpferisch
stärkeren Gegner einrichten.

FSV City 76 Schwedt – VfL Vierraden 1:2 (1:0)
Nach der jüngsten Niederlage daheim gegen Vierraden war man Ende doch ziemlich ratlos. Zumal in der ersten Halbzeit unser Spiel wieder nicht schlecht wirkte. Mitte
der ersten Halbzeit sah man zwei gute steile Anspiele von Misch aus der Abwehr heraus. In der 26. gab es eine sehr gute Chance nach Pass von Wenzbauer für den wieder
spielbereiten Rinkau jun. 3 Minuten später hatte allerdings der Vierradener Hindersmann nach Schünmann-Ecke eine echte Chance. In der 32. flankte Kaiser gefährlich in die Mitte,
leider kein Abnehmer. Die Vieradener Ecke von Hentschel wollte Rieh verwandeln. Dreydorff, mit einer insgesamt ordentlichen Leistung, verhinderte dies mit seiner Parade(37.)
Unsere Angriffsbemühungen wurden in der 39. Minute endlich belohnt. Wenzbauer marschierte an der Außenlinie und Kaiser verwandelte zum 1:0.
In der zweiten Hälfte sah man zunächst Dreydorff auf Posten gegen Hindersmann. Bei City vermisste man den Angriffsschwung der ersten Hälfte, so dass die Gäste mehr
und mehr in Vorteil kamen. Die Abwehr stand aber noch: Geblockter Freistoß in der 49.Minute, Glück beim Lattentreffer von Rotsch(54.). In der 59. legte dann Gollnow
eine Vierradener im Strafraum. Rieh fand aber in Dreydorff seinen Meister. Trotzdem fanden wir in der Folge immer weniger statt. Kondition, aber auch der letzte Wille fehlten.
Mit einem Fernschuss von Rieh(78.) und dem Treffer von Hentschel in der 79. wurde unserer Schicksal besiegelt.
Schon am Mittwoch(18:30) geht gegen den FC weiter. Gegen den feststehenden Meister eine Herkulesaufgabe.

ALTHERREN – TROTZ NIEDERLAGE – SPIELERISCH GUTE VORSTELLUNG

SpG Casekow/Schönow – City 76 Schwedt 7:3 (4:2)

VORBEMERKUNG EINS:

Die Negativserie in der Rückrunde wurde fortgesetzt.

VORBEMERKUNG ZWEI:

Trotz des 3:7 das Team mit der besseren Spielanlage  hatte verloren.

Wieder waren es die „leichten“ Tore, die uns das Leben schwer machten. Löwe auf der rechten Seite kam nicht eng  genug an seinen Kontrahenten ran. Bernau nutze dies zum  0:1 in der 7. Minute. Aber das war eher ein Zeichen zur  City-Attacke. In der 9, erarbeitet sich Rinkau eine Ecke,  dann in der 11. agiert er verheißungsvoll in der Mitte, aber  noch ohne Erfolg. Schon drei Minuten später wieder eine schöne Ballstafette mit Müller als Ausgangspunkt über Gollnow bis Rinkau, der den Ball zum 1:1 versenkte.

Danach präsentierte sich Dreydorff bei seiner Abwehrreaktion  im Tor wieder gut erholt von seinem letzten nur mäßigen Aufritt. In der 17. schlug Laban einen feinen Diagonalpass auf Rinkau, der zum 2:1 einnetzte. Dann heftige Angriffe des Gastgebers.  Bei der Flanke von Kasling vermochte Splett es im Torraum stehend nicht, den Ball per Kopf ins Tor zu bringen. Kurz danach entschärfte Dreydorff einen Freistoß. In der 22.  tauchte Schmidt frei vor unserem Kasten auf – 2:2. Es ging  weiter: 30. Krause mit Fernschuß, dann begünstigte ein Fangfehler von Dreydorff das 2:3 von Schmidt. Er prüfte aus 30m unseren Keeper erneut – nur eine Ecke. Beim 2:4 von Koch(36.) war Dreydorff mit beteiligt.

Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gehörten ohne  Zweifel dem FSV-Team. Unsere Abwehr stand. Und Kaisers Pass erreichte Gollnow, der den Angriff zum 3:4 abschloss. Rinkau blieb weiter der Spiritus rector mit seinem  Angriffselan. Der  führte in der 57./58. zu zwei von Kaiser geschlagenen Ecken, die wir jedoch nicht nutzen konnten.  Dann wurde ein Schuss von Gollnow geblockt. Der sich anschließende Konter sah uns offen wie ein Scheunentor. Dreydorff versuchte herauslaufend  noch alles, konnte aber das 3:5 von  Bernau nicht verhindern (60.). Acht Minuten später warf sich Dreydorff dem ständig ackernden Krause wagemutig vor die Füße, es half nichts. Das 3:6 entsprach wie auch das  3:7(76.) von Schmidt nicht mehr den beiderseits gezeigten Leistungen.

NACHBEMERKUNG:

Wir mussten ohne Leistungsträger wie unseren Coach Kletschkowski sowie Jeremiasch und Rohr auskommen. Und am  Sonntag standen sechs Mann von diesem Kader bei der  Ü50 im Aufgebot.

KREISMEISTERSCHAFT Ü50 – GELUNGENE RÜCKRUNDE

In Passow trafen sich die Senioren in einem Fünferfeld und  es war spannend bis zum Schluss. Die Heinersdorfer konnten von ihren 12 Punkten aus der Vorrunde zehren. Mit Ach und Krach retteten sie mit einem 0:0 gegen Vierraden/Gartz  ihren 1.Platz und den Kreismeistertitel. Herzlichen Glückwunsch!

Sehr erfreulich war natürlich, dass unsere Männer ihre Null-Bilanz vom Oktober noch in achtbare 5 Punkte umwandeln konnten.

Dies waren unsere Ergebnisse:

Preussen SV Schwedt – FSV City 76 Schwedt 0:1

FSV City 76 Schwedt – Heinersdorfer SV 1:1

SpG Vierraden /Gartz – FSV City 76 Schwedt 1:1

FSV City 76 Schwedt – USV Passow 3:0

Das bedeutete, dass wir in der Rückrunde den dritten Platz hinter Preußen/9 Punkte und dem HSV/8 Punkte belegten. Wir erreichten 5 Zähler und verwiesen damit Passow/3 sowie

Vierraden/Gartz/2 auf die Plätze. Folgende Aktive hatten sich diesen Termin frei gehalten:

Heiko Eckner, Peter Meyerhoff,  Hans-Jürgen Löwe, Jürgen Rinkau/C, Olaf Rochlitz, Jürgen Sterling/TW, Winfred Schwantes(leider verletzungsbedingt ausgefallen),  Klaus-Dieter Utess, Gert Schubert/Coach und Betreuer Zwei bis drei Mann mehr hätten dem Team natürlich gut getan.

Zu unseren Spielen:

  1. – Preußen 0:1

Eine ärgerliche Niederlage, das 0:1 konnte Rochlitz, der aber auch einige gute Szenen nach vorn hatte, nicht verhindern. Die schöne Flanke von Eckner fast zum Ende konnte Rinkau nicht im Tor unterbringen.

  1. – Heinersdorf 1:1

Nach Spiel 1 an wurde es immer besser. Beim 0:1 war Sterling noch ohne Chance, aber im ganzen Turnier hielt er wie Junger. Gleichfalls ein überragendes Turnier spielte Rinkau, der sich so richtig wohl fühlte. Mit einem straffen Schuss aus ca. 20m besorgte er das 1:1. In diesem Spiel ging es aber auch zur Sache. So handelte sich Utess ein blaues Auge ein, noch einmal hart attackiert, wehrte er sich verbal. Nicht ganz unverständlich, aber für das nächste Spiel war er gesperrt. Fazit: Unangemessene Härte gehört nicht in ein Ü50 Turnier.

  1. – Vierraden/Gartz 1:1

Die Sperre an sich noch nicht das Problem, aber wir hatten nur noch fünf einsatzbereite Feldspieler, so dass wir in Unterzahl diese Partie bestritten. Vielleicht lief in diesem Spiel Sterling gerade deshalb zur Hochform auf. Seine sehr guten Paraden verhinderten, dass  wir mehr als 0:1 zurück lagen. Wieder war es Rinkau, der mit seinem Tor in der 11. Minute uns ein erneutes 1:1 bescherte.

  1. – Passow 3:0

Gegen Passow spielten wir wie entfesselt. Rinkau versuchte es zweimal wie Robben, beim zweiten Mal mit vollem Erfolg! Ein Höhepunkt dann das 2:0. Eckner „riskierte“ aus der eigenen Hälfte einen langen Pass. Löwe stand aufnahmebereit vor dem gegnerischen Tor. Hart bedrängt haute er das Leder zum 2:0 ein. Unsere Abwehr mit Utess, Eckner, Meyerhoff stand gut im Raum.

Das war der Endstand:

  1. Heinersdorfer SV 20
  2. Preussen SV Schwedt 18
  3. USV Passow 9
  4. FSV City 76 Schwedt 5
  5. SpG Vierraden / Gartz 5

Übrigens auch Anerkennung für unseren Jungschiedsrichter Adrian Divrik für seine gute Leistung.

Unsere Männer haben mit ihrem Auftritt auch manche  Enttäuschung der letzten Wochen vergessen lassen. Klasse.

 

FSV City Schwedt – Borussia Criewen 1:1 (0:0) In einem ausgeglichenen und fairen (2 x Gelb für Criewen) Match trennte sich der FSV City Schwedt von Borussia Criewen 1:1 (0:0).

Gleich in der ersten Minute wurde Kaiser lang geschickt und Criewen versuchte es gleich darauf mit einer hohen Eingabe. Das waren die Spielpläne beider Teams. Unser Team versuchte sich mit einigen passablen Kombinationen, an das gegnerische Tor heran zu spielen. J.Rinkau und Utess, beide Oldies in guter Form, machten den Anfang, aber  ohne Torgefahr(9.), besser noch Misch, überhaupt mit einemsehr energischem Auftritt auf der linken Seite, aus der Abwehr kommend setzte er Wenzbauer steil ein, der aber bei seinem Abspiel schwächelte. Die City-Angriffe wurden leider nie richtig ausgespielt: Solo Wenzbauer/25. – Müller und Rinkau in der 27. z.B. Die Gäste wurden bei einem Freistoß  aus 30m gefährlich, den aber Jeremiasch parierte. In der 39. köpft Wenzbauer eineKaiser-Ecke knapp neben das Gehäuse.

Die zweite Hälfte begann unglücklich für die Gastgeber. In der 46. Minute fand sich kein City-Akteur, der vor dem Tor die Übersicht behielt. Der Criewener Krüger vollendete zum 0:1. Den Schubser vor diesem Tor ahndete SR Amonat zwar nicht, aber trotzdem zollten die Spieler ihm ihre Anerkennung für seine Spielleitung. Danach bewies aber der FSV, dass er die Partie noch wenden wollte. Dreydorff  mit einer Chance kurz nach dem Tor, Kaisers Ecke auf Wenzbauer(48.), der in der 57. den Pfosten traf. Folgerichtig dann der Ausgleich durch Kletschkowski in der 63. Minute. Schön herausgespielt u.a von Rinkau und Rohr war dies der gerechte Lohn für City. Die Citys konnten zwar ihre Negativserie nicht vollends stoppen, bewiesen aber ihre Spielstärke und Kampfkraft.

Die Partie gegen den PSV ist die nächste Möglichkeit, wieder in die Spur zu finden.

SpG Pinnow/Heinersdorf – FSV City 76 Schwedt 2:1(1:0)
Unsere Senioren kommen einfach nicht in die Gänge. Auch gegen Pinnow/Heinersdorf gelang es ihnen nicht, ein sicheres Kombinationsspiel aufzubauen. In der Hinrunde hatten sie noch Punktgleichheit mit dem Gastgeber erreicht (13 Punkte), in der Rückrunde sind es ganze 2 Punkte. In Heinersdorf hatten wir allerdings wieder nicht die beste Besetzung aufzubieten. Ohne beide Rinkaus, ohne Eckner, Rohr oder auch Koch zum Beispiel  mussten wir auskommen. Von Wenzbauer oder Obert gar nicht zu reden. Dafür hatten wir Jeremiasch, Kletschkowski und auch Appetz dabei, die zumindest hinten für Stabilität sorgten.

Ein vernünftiges Aufbauspiel wurde besoders in der ersten Halbzeit leider zu oft durch unnötige Ballverluste verhindert. Es ging so wenig nach vorn, zu allem Unglück kam noch in der 8.Minute dazu, dass sich Jeremiasch den 25m Freistoß von Quetschke selbst ins Tor klatschte. Unsere Freistöße hingegen von Wiese (in der 19.gefährlich, aber ohne Abnehmer)und Appetz waren letzlich ohne Ergebnis. Da auch Gollnow über rechts kaumWirkung erreichte (z.B. beim Flankenversuch/37.), blieb dann der Eckball von Wiese ans Außennetz (35.) einzige Ausbeute. Trotz seiner Dominanz blieb auch der HSV weitgehend  offensivschwach.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte Quetschke mit seinem Lattenknaller das Gegenteil beweisen, ebenso Hillebrand, der  aus 18m knapp vorbeizog. Für City verfehlte Gollnow einen  aussichtsreichen Ball im Strafraum. Beide Teams hatten noch  Möglichkeiten, aber eigentlich mehr oder minder kläglich vergeben. Hillebrand war es, der – plötzlich ungedeckt in der Strafraummitte – Jeremiasch keine Chance gab. Dieses 2:0 war die Entscheidung.
Das Endresultat aber noch nicht, denn Kaiser mit seinem gut geschlagenen Echkball und Appetz kurzentschlossen mit seinem straffen Schuss zum 1:2 zeigten, wie man einen Standard effektiv nutzt.
Alles in allem konnte das Team auch in Heinersdorf den Abwärtstrend leider nicht aufhalten. Wie wird es am übernächsten Freitag (18:00) gegen Criewen aussehen?

Knapp ging es nicht nur am Ende zu. Obwohl sich schon in den Gruppenspielen die beiden Finalisten profilieren konnten.
In der 5er-Gruppe A sah es so aus:
1. FC Schwedt 02
10 : 2 10
2. PSV Schwedt
7 : 9 7
Wobei sich der FC mit einem 1:1 gegen den PSV zufrieden geben  musste. Mit je 6 Punkten platzierten sich Tantow/Penkun und  Heinersdorf/Passow auf 3 und 4 in der Tabelle.
In Gruppe B marschierte Gartz durch. 3 Spiele – 3 Siege – 7:1 Tore. Hinter Gartz hatten sowohl Casekow/Schönow als auch unser Team  nach zwei Spielen die Chance aufs Halbfinale:
2. SpG Casekow/Schönow
4 : 3 3 Punkte
3. City 76 Schwedt 5:6 3 Punkte
Wie kam es dazu ? Im ersten Spiel waren wir den Gartzern mit 1:3 unterlegen. Beim 0:1 waren wir noch gar nicht richtig da. N. Rinkau deckte einfach nicht eng genug – 0:1. Wenig später
allerdings durch ihn der 1:1 Ausgleich – alles offen. Bei einer  Eingabe von rechts kam Eckner nicht an den Ball 1:2. Beim 1:3
gestattteten wir dem Gegner eine Überzahl.
Im zweiten Spiel dominierten wir Vierraden. Erreichten schnell das 2:0 – N.Rinkau setzte J.Rinkau im Doppelpass ein. Mit Glück und Geschick bugsierte Jürgen den Ball ins Tor. Wenzbauer und Obert taten es ihnen gleich. Das 2:0 ein schönes Tor. Trotz Überlegenheit ließen wir uns aber den Ausgleich verpassen. Doch wir kamen wieder. Drei Mann bestürmten das Vierradener Gehäuse. Anstatt einfach, bekam ausgerechnet der auf ganz rechts stehende Eckner das Leder. Der tolle Eckner-Schuss brachte uns das 3:2. Obert erzielte mit  Überblick sogar das 4:2. Warum wir statt dem fünften Tor auf einmal die große Flatter bekamen, unergründlich. Der ausgezeichnet  haltende Jeremiasch erwies sich aber sicherer Rückhalt. Trotz einer Verletzung hielt er übrigens auch im letzten Gruppenspiel  bravourös durch. Am Ende raubte uns aber das 4:3 schon in diesem Spiel die mögliche Halbfinalchance. Denn das torlose Remis im letzten Spiel ermöglichte Casekow/Schönow schließlich das HF. Unser Torverhältnis wurde uns zum Verhängnis.
Im Halbfinale wurde es noch enger. Der FC siegte mit einem richtigen Duseltor vom Anfang des Spiels gegen die glücklose Spielgemeinschaft Casekow/Schönow.
Im zweiten HF leistete der PSV den Gartzern wider Erwarten  kräftigen Widerstand. Erst das 9m-Schießen mit 3:2 ebnete den Gartzern den Weg ins Finale.
So hatte das Finale eigentlich keinen Favoriten. Auch hier  entschied das Schießen vom imaginären 9m-Punkt. 2:0 für Gartz! Insgesamt siegte damit das Team mit dem meisten Biss und der
größten Entschlossenheit.

Das kleine Finale sah den PSV als 1:0 Sieger.
Die übrigen Platzierungen:
5.Tantow/Penkun
6.City Schwedt
Das 9m Schießen zwischen beiden Teams endete 3:2 nach vier Schützen. Trainer Kletschkowski hielt einen und war bei einem nächsten dicht dran. Müller – mit guter Leistung zuvor – verwandelte den ersten Neuner und wuchtete den letzten übers Tor.
7.Vierraden
8.Heinersdorf/Passow
9.Criewen

HALLENKREISMEISTERSCHAFT DER SENIOREN Ü50
Auch unsere Männer hatten sich vor Weihnachten aufgerafft und ließen sich die Teilnahme nicht nehmen. Leider waren eine Reihe von Weihnachsfeiern der Grund für die doch geringe Teilnahme. Unser Team schlug sich in diesem alljährlichen Wiedersehenstreff der Ü50-Teams wirklich sehr gut.
Einzig und allein gegen den späteren Turniersieger sah man zweimal nicht so gut aus Der PSV und insbesondere seine polnischen Sportfreunde zogen ein gepflegtes Kurzpaßspiel in ihrer Hälfte auf, lockten uns, um dann überfallartig in die Räume zu stoßen. Ballverluste in drei Fällen waren tödlich.Wenn du dann, wie Heiko Eckner den Ball nur an den Pfosten  setzt (Spiel 1) oder Klaus Uteß nach Zuspiel von Eckner einen Riesen auslässt, verlierst du eben.
Gegen die anderen machten sie es aber besser. Zweimal gegen den HSV und gegen die Kombi Vierraden/Gartz holten wir jeweils vier Punkte. Im ersten Spiel verspielten wir zweimal unsere Führung. Dreimal warnte Uteß die SpG mit präzisen Anspielen auf Eckner  bzw. Jürgen Rinkau. In unserem Falle war dann das vierte Mal Schwedter Recht. Uteß bediente Jörg Frischmuth, der einen der  seltenen Kopfballtreffer in der Halle erzielte! Im Gegenzug das 1:1. Ín der 6. legte Eckner auf Rinkau ab 2:1. Anstatt den Ball in der Schlussminute zu kontrollieren, ließen wir uns noch das 2:2 einschenken. Das passierte uns in der zweiten Partie nicht noch einmal. Eine Ecke von Uteß verwandelte Rinkau zum 1.0. Durch eine Freistoßkombi des HSV fiel zwar das 1:1, aber Uteß nutzte die Eckner-Vorlage zum Siegestreffer.

Die selbe Punktebilanz dann gegen Vierraden/Gartz. 0:1 im ersten Spiel nach 19 Sekunden! Aber nur zwei Minuten Schockphase. Ein Doppelpass von Uteß und Rinkau – 1:1. Das 2:1 durch ein Kontertor von Frischmuth. Eckners Ablage auf Rinkau bedeutete das 3:1. Und dann wieder Rinkau, der das Zuspiel von Uteß einnetzte. Im zweiten Spiel taten wir uns aber schwerer. Es war das einzige torlose Treffen an diesem Abend.  Ach, übrigens, daran war auch unser großartiger Jürgen Sterling mit „schuld“. Für mich der Torwart des Turniers.

Glückwunsch an unser Team und Dank an alle eingesetzten Spieler:
Jürgen Rinkau, Jürgen Sterling, Klaus Uteß, Jens Frischmuth (Gastspieler), Heiko Eckner, Ralf Krüger, Winfred Schwantes
Die Spiele:
Preussen SV Schwedt – FSV City 76 Schwedt 2:0
Heinersdorfer SV – VfL Vierraden 1:1
Preussen SV Schwedt – Heinersdorfer SV 0:3
VfL Vierraden – FSV City 76 Schwedt 1:4
FSV City 76 Schwedt – Heinersdorfer SV 2:2
VfL Vierraden – Preussen SV Schwedt 0:1
FSV City 76 Schwedt – Preussen SV Schwedt 0:2
VfL Vierraden – Heinersdorfer SV 1:1
Heinersdorfer SV – Preussen SV Schwedt 1:1
FSV City 76 Schwedt – VfL Vierraden 0:0
Heinersdorfer SV – FSV City 76 Schwedt 1:2
Preussen SV Schwedt – VfL Vierraden 5:0
TABELLE
1.Preussen SV Schwedt 6 11 : 4 13
2.FSV City 76 Schwedt 6 8 : 8 8
3.Heinersdorfer SV 6 9 : 7 7
4.VfL Vierraden 6 3 :12 3