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Vorbereitung / Planung 2.Halbserie 2016/17

- Vorbereitungsbeginn 10.01.17 Hallentraining 20-21:45 Uhr 

- 06.01.17   Beginn 18 Uhr Hallenturnier "17.Pommern-Cup"

- 07.01.17   Beginn 16 Uhr Hallenturnier "Kickers Oderberg"

- 10.01.17   Beginn Vorbereitung Dienstag 20 Uhr "Dreiklanghalle" 

- 15.01.17   Beginn 14 Uhr NZ "Uckermark-Cup" (Gruppe B:
             -Wilmersdorf-Göritz-Pinnow-City76)

- 04.02.17   Beginn 15 Uhr Hallenturnier in Löcknitz"SV Preußen
             Bergholz-Anglerheimcup"
 "ABGESAGT"  Testspiel gegen Kickers Oderberg, neue Absprache- 
             Ergebnis noch offen

- 12.02.17   Beginn 11(Treff 9)Uhr "big-cup"(mit 2 Mannschaften von
             City76/1.und Ü30-FC02-Lobetal-Althüttendorf-Prenzlau-
             Penkun-Grünow-Schönow b.Bernau-Criewen-Ersatz HSV)

- 19.02.17   Testspiel Beginn 13 Uhr gegen SV Rüdnitz/Lobetal97 
             Kunstrasenplatz Bernau 

- 25.02.17   Testspiel Beginn 13 Uhr "Külz" gegen SG Crussow 

- 26.02.17   Testspiel/Trainingseinheit 2x30min Beginn 13 Uhr 
             "Külz" gegen Einheit Grünow

- 04.03.17   Punkspielbeginn gegen Parmer SV (25.02.17 haben wir 
             spielfrei)



SV Rollwitz 68 – FSV City 76 Schwedt 7:1(4:0)

Im Vergleich zu Althüttendorf-Spiel gab es beim 1:7 (0:4) eine Reihe von Änderungen im Spielerkader. Stammkräfte wie Granzow und Raschke, die Neuen mit gutem Einstand Kujawski
und Hillmann fehlten aus der Althüttendorf-Elf. Die Ex-Junioren Mantik und Laag sowie Baufeldt wurden gleichfalls schmerzlich vermisst, nach wie vor noch nicht dabei Torwart Mecklenburg.
Unter diesen Bedingungen hielt die Anfangsformation anfangs nicht schlecht dagegen. In der 9. hatten so nacheinander Winkler und Großmann aus der Mitte gute Einschusschancen. In der 10.
zog dann der in der ersten Hälfte offensiv überzeugende Grünke vehement nach links durch, fand aber keinen richtigen Abschluss. Kurz danach zog Großmann seinen Eckball gefährlich in die Mitte,
Obert allerdings vergab. Trainer Kellers Coachingruf: „Nicht nachlassen“, was in dieser Situation bedeutete, nicht so schnell offensives Terrain aufzugeben. In der 14. die erste Ernüchterung,
Großmann verliert unnötig ein Duell im eigenen Strafraum – 0:1. Aufgegeben wurde nicht. Wenzbauer und Winkler scheiterten leider gemeinsam am gut haltenden Rollwitzer Keeper. Dann in der 27. Standard von rechts. Freiraum in der Mitte – Kopfstoß 0:2. Unsere Kopfballschwäche führte auch zum Fehler beim 0:4(43.). Schon vorher sah Großmann beim 0:3(37.) mit seinem Verteidigungsversuch erneut etwas unglücklich aus. Damit waren alle spielerischen Ansätze in der ersten Hälfte zwar nicht null und nichtig, aber man hatte nichts Zählbares in der Hand. Alle vier Gegentore entsprangen auch nicht aus dem Nichtfunktionieren der Abwehrkette, sondern aus ganz individuellen Fehlern wie mangelhaftem Zweikampfverhalten.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Superchance für Rollwitz, die aber TW Koch in großem Stil zunichte machte. Und es war nicht seine einzige Großtat, in der 59. zum Beispiel verhinderte er das
1:5. Zwischenzeitlich hatte es nämlich auch beim Gastgeber geklingelt. Payam tat das, was im gesamten Spiel schmerzlich vermisst wurde, er zog in der 57. aus 25m so richtig ab. Der Ball klatschte an die Latte, von dort in den Rücken des Torhüters und lag dann zum 1:4 im Tor. Moralisch gesehen war Winkler der Torvorbereiter, als er zweimal gegen die gegnerischen Abwehrspieler
vorbildlich seinen Körper einsetzte. Entschlossenes Zweikampfverhalten und rechtzeitiges Abspielen bei Angriffshandlungen waren wie in Althüttendorf auch in Rollwitz aber wieder ein Thema. Ein weiteres Manko war ohne Zweifel, dass bei Ballverlusten nach guten Steilangriffen in der 2.Hälfte im
Mittelfeld eine gefährliche Leere zu verzeichnen war, so dass Rollwitz seinen Angriffsaufbau relativ ungestört durchführen konnte. Das ist natürlich auch eine Frage der noch mangelnden Kondition,
was nicht zuletzt auch die Ursache für drei weitere Rollwitz-Tore war.
Das 1:7 liest sich nicht gut, aber blamiert hat sich die Mannschaft nicht. Zumal dieser Gegner sich als ein sehr homogenes und laufstarkes Team erwies. Immerhin besitzen die Rollwitzer eine der
heimstärksten Mannschaften der Liga. Und die Zeitrechnung ist, wie wir immer wieder erfahren, in Mecklenburg/Vorpommern gerade im Fußball keine 100 Jahre* zurück.
*Frei nach Reichskanzler Otto von Bismarck:“ „Wenn die Welt untergeht, dann begebe dich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 100 Jahre später.“

SC Althüttendorf – FSV City 76 Schwedt 4:2(2:0)

 

Das Testspiel in Althüttendorf war wohl nur bedingt eine Bestandsaufnahme nach einer Woche Training. Der Wille aller Beteiligten war deutlich erkennbar. Taktisch gab es mal wieder den Versuch mit Viererkette zu operieren, was in der ersten HZ durchaus nicht daneben ging. Die Tore Eins (31./sehr platziert aus 18 Metern unbedrängt abgezogen, und Zwei entstanden dann auch durch individuelle Fehler. Beim 0:2(38.) zum  Beispiel war man auf der rechten Abwehrseite nicht eng genug am Passgeber dran und in der Mitte war der Torschütze recht frei agierend. In der zweiten HZ waren die Tore zum 3:0(46.) und 4:1(66.) durch eine scheunentoroffene Verteidigung begünstigt. Das zeigte, dass man Viererkette hinten nicht gut spielen kann, wenn nicht alle anderen Mannschaftsteile mitarbeiten. Oliver Koch, diesmal für Marco Mecklenburg einspringend, konnte man an den Toren keine Mitschuld geben. Im Gegenteil, er reagierte mehrmals prächtig, z.B. in der 15. und beim gehaltenen Elfmeter, verursacht durch Benjamin  Granzow, in der 28. Minute.  Kurz zuvor hatte Ricky Wenzbauer bei seiner Elfmeterchance die Kugel mit Schmackes ans rechte Lattenkreuz  geknallt. Dieser Chance war ein recht gutes Kombinationsspiel vorausgegangen. Dusty Georgiew und Sebastian  Winkler, noch zu wenig eingesetzt,  über links und auf der rechten Seite der Neuling Dawid Kujawski leisteten eine gute Arbeit. Obwohl in der zweiten Hälfte unsere beiden Tore, resultierend aus schnellem Angriffsspiel durch die Mitte, durch Wenzbauer(51.) und Hillmann(69.), fielen, war aber auch eine gewisse Hilflosigkeit in der Angriffseröffnung zu erkennen. Aus der Mitte schnell nach  außen zu spielen, gelang nur selten. Der eingewechselte Philip Ortel, wenn angespielt, erwies sich dabei als recht ballsicher und war dadurch ein Gewinn für das Team. Der ebenfalls in HZ 2 eingesetzte „Neue“ Tino Knopf gab hinten rechts ebenso einen guten Einstand. Kapitän Wenzbauer, offensiv recht stark, und Benjamin Granzow, sehr einsatzstark, zählten wieder zu den Stützen der Mannschaft. Natürlich fehlten neben Mecklenburg unsere zuletzt so gut integrierten Junioren Steven-Dustin Laag und und der torgefährliche Lukas Mantik. Auch ein Henrik Grünke könnte dem Mittelfeld als Impulsgeber dienlich sein. Patrick Gieseler nach fast 9 Monaten ins Team zurückgekehrt mit guten Szenen, merkte man aber seine Wettkampfpause deutlich an.

Wirklich, es war nur ein Testspiel, aus dem man aber trotzdem einiges für die  weitere Arbeit lernen kann. Und der Wille dazu war allen anzumerken.